Wie viel Matcha kann man trinken?

Matcha Tee erfreut sich zunehmend an Beliebtheit. Der Wachmacher aus Japan sieht nicht nur toll aus, er schmeckt auch richtig gut. Doch wie viel darf oder sollte man von diesem köstlichen, grellgrünen Tee eigentlich trinken?

Was ist Matcha Tee?

Matcha (Übersetzung aus dem Japanischen: „gemahlener Tee“) ist eine Art grüner Tee. Bei der Herstellung von Matcha werden ausschließlich die jungen und zarten Spitzen der Tencha Tee-Blätter verwendet, ohne Stängel. Diese werden zunächst getrocknet und dann in Stein- oder Granitmühlen gemahlen. Das Produkt daraus ist das leuchtend grüne und sehr fein gemahlene Matcha Pulver. Es dauert ca. eine Stunde bis 30g Matcha aus Tencha gewonnen werden.

Matcha Tee – der Wachmacher aus Japan

Bereits vor rund 800 Jahren wussten japanische Mönche die Wirkung von Matcha zu schätzen und nutzten ihn, um länger und intensiver meditieren zu können. Matcha Pulver enthält das belebende Koffein bzw. Teein, was chemisch betrachtet die selbe Substanz ist aber eine andere Wirkungsweise hat. Teein wird im Vergleich zu Koffein im Darm freigesetzt, weshalb die Wirkung erst später eintritt. Diese ist dafür aber milder und hält länger an, was die allgemeine Verträglichkeit auch positiv beeinflusst.

Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Matcha Tee

Wirkung:

Matcha Tee ist als Wachmacher bekannt, jedoch ist dies nicht die einzige positive Wirkung des grünen Pulvers. Durch die enthaltene Aminosäure L-Theanin sorgt Matcha auch für Entspannung und Stressreduktion. So steigert sich die Leistung im Gehirn, die Konzentration und Stimmung verbessert sich.

Matcha wird zudem nachgesagt, dass er vor Herzkrankheiten, Krebs oder Diabetes schützt. Obwohl hier wahrscheinlich auch oft übertrieben wird lässt sich festhalten, dass Matcha Tee definitiv als gesund bezeichnet werden kann. Dies liegt nicht nur am enthaltenen Koffein, Tannin oder Theanin sondern auch an den folgenden gesundheitsfördernden Stoffen:

  • Kalium, Kalzium und Eisen: Diese für Nerven, Muskeln und Knochen wichtigen Mineralien und Spurenelemente kurbeln auch den Sauerstofftransport im Blut an.
  • Vitamin B1, B2, B3, Vitamin A (Beta-Karotin), Vitamin E und K sowie Vitamin C: Diese stärken Immunsystem, Herz, Nerven, Haut und Augen.
  • Chlorophyll: Als Pflanzenstoff hat dieser eine positive Wirkung auf die Darmtätigkeit.
  • Proteine und deren Bausteine, essenziellen Aminosäuren: Diese sind wichtig für den Stoffwechsel und liefern Energie.
  • Flavonole: Diese sekundären Pflanzenstoffe bekämpfen als Antioxidantien schädliche, freie Radikale. Dadurch können sie das Wachstum bestimmter Krebszellen mindern und Krankheiten vorbeugen, wenn diese durch oxidativen Stress entstehen.

Nebenwirkung:

Natürlich ist es wichtig bei Matcha auf die Qualität und die Herkunft zu achten. Hochwertiger Matcha der frei von Schadstoffen ist, hat auch kaum Nebenwirkungen. Durch den Anteil an Koffein bzw. Teein in Matcha gilt natürlich auch hier: mit Maß und Ziel genießen. Eine zu hohe Dosis kann, ähnlich wie bei Kaffee, Kopfschmerzen oder Sodbrennen hervorrufen. Wichtig ist auch, dass man zwischen dem Genuss von Matcha Tee und einer Mahlzeit in etwa eine Stunde wartet, da die in Matcha enthaltene Oxalsäure die Aufnahme im Darm von Stoffen wie Kalzium, Eisen oder Magnesium verhindert.

Fazit: Wie oft kann ich Matcha Tee trinken?

Wir können festhalten, dass Matcha eine ähnlich gesunde und positive Wirkung hat wie normaler Grüntee. Doch durch die höhere Konzentration an Inhaltsstoffen ist die Wirkung bei Matcha Tee größer. Doch zu viel Matcha Tee ist auch nicht gut.

Täglich sollten nicht mehr als zwei Tassen Matcha Tee getrunken werden. Diese zwei Tassen liefern bereits so viele Pflanzeninhaltsstoffe wie sechs Tassen grüner Tee, weshalb diese auch völlig ausreichend sind. Die Verträglichkeit ist natürlich von Person zu Person verschieden, zwei Tassen mit jeweils normaler Dosierung des Matcha Pulvers (1/2 TL) können allerdings als Faustregel verwendet und bedenkenlos genossen werden.

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